Wirbelsäulenchirurgie

 

Hemilaminektomie

Fehlerhaft durchgeführte Hemilaminektomie (einseitige Abtragung eines Wirbelbogens) ohne instrumentelle Stabilisierung nach Gefügestörung und trotz vorbestehender Osteochondrose (Überlastungsreaktion der Knorpel- und Knochenzellen an der Grenze der Bandscheiben zu den Wirbelkörpern) und einer Spondylolisthesis (Wirbelgleiten bzw. Instabilität der Wirbelsäule)

Dauerhafte Schmerzen im Bereich der LWS und Taubheitsgefühl im linken Bein.

Behandlungsfehler bejaht

außergerichtliche Einigung 2009


Pedikelschraube

Fehllage einer Pedikelschraube (zur Stabilisierung der Wirbelsäule) nach Bandscheibenoperation. Um 48 Stunden verspätete CT-Kontrolle und Revisions-OP obwohl der MRT-Befund mit der Feststellung einer Fehllage der Pedikelschraube und der eindeutigen Empfehlung einer CT-Kontrolle bereits 2 Tage zuvor bekannt war.

Dauerhafte Einschränkung des Gehvermögens mit linksseitiger Peroneuslähmung (Lähmung des Wadenbeinnervs).

Behandlungsfehler bejaht

Landgericht Dortmund - 4 O 142/09 -


HALO-Extension

HALO-Extension mit Gewichten zur Streckung der Wirbelsäule im Rahmen einer Korrekturspondylodese (Wirbelkörperverblockung) bei bestehender Skoliose (Seitabweichung der Wirbelsäule) trotz bekannter Vorschädigung der Halswirbelsäule in Form einer starken Knickbildung im Bereich des 2. und 3. Halswirbels mit Einengung des Rückenmarkkanals.

Hohe Querschnittslähmung eines seinerzeit 11-jährigen Kindes mit Lähmung der Halswirbelsäule, Arme und Lunge.

laufendes Verfahren

Landgericht Lübeck - 12 O 79/08 –

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